NETZ UND TRENDS

Die beleuchtete Lupe ist immer dabei

AmpliVision ist für denjenigen hilfreich, der seine Lesebrille vergessen hat. Das Smartphone, Kamerafunktion vorausgesetzt, verwandelt sich in ein starkes, elektronisch beleuchtetes Vergrößerungsglas. Auch das Schreckensszenario ...

der partiellen Blindheit im halbdunklen Restaurant lässt sich elegant überspielen. Kurzer Click auf die Karte und die App friert ein scharfes, vergößertes Bild auf dem Smartphone ein, das leicht herangezoomt werden kann. Darüber hinaus lässt sich an schwer zugänglichen Stellen ein Blick auf Barcode oder Seriennummern werfen. Entsprechend leicht kann man auch medizinische Beipackzettel mit der visuellen Lesebrücke entziffern. Die Applikation funktioniert auf iPhone und iPad, wobei die Lichtfunktion nur auf dem iPhone 4 und 4s verfügbar ist. Unser Tip: Für 1,79 Euro im Appstore ein hilfreicher Okulator für die müde Iris jenseits der vierzig.

Sprachkompetenz im Zugriff

Rund 149.000 Einträge (800.000 Stichwörter, Wendungen und Übersetzungen) in beiden Übersetzungsrichtungen (DeutschEnglisch) - da hat man schon ein ordentliches Nachschlagewerk im Zugriff. Das Langenscheidt-Professional-Wörterbuch Englisch bietet aktuellen Wortschatz und umfangreiche Fachterminologie für professionelles Übersetzen ...

auf kleinstem Raum, nämlich im Handy oder Smartphone. Die Flexionsfunktion ermöglicht es, ein Wort in beliebiger grammatikalischer Form zu übersetzen (für Englisch vorhanden). Hilfreich sind auch die individuell ablegbaren Vokabelkarten. Man fügt einfach die Wörter hinzu, die man gesucht hat oder lernen möchte. Während der Wartezeiten etwa beim Arzt, auf Bahnhöfen oder Flughäfen vertreibt man sich die Zeit mit dem selbst erstellten Vokabelkarten-Quiz. Das leidige Vokabelpauken nimmt Spielcharakter an und die Begriffe setzen sich dennoch dauerhaft im Gedächtnis ab. Für das professionelle Wörterbuch ruft der Verlag 49,99 Euro auf, wobei sich die Preise für iPhone oder Smartphones mit anderen Betriebssystemen nicht unterscheiden.

ERFAHRUNGEN UND ERFOLGE

Rückbesinnung auf Grundwerte

Die Kritik an immer neuen Managementmethoden – hier wäre zu fragen, wie viel davon wirklich neu und wie viel „alter Wein in neuen Schläuchen“ – ist, hält an. Dieter Frey, Psychologieprofessor an der Uni München, und Lisa Schmalzried, Oberassistentin für Philosophie an der Uni Luzern, fordern statt des Methodendurcheinanders ein wertorientiertes Management. Dabei können die Unternehmenslenker von den Klassikern der Philosophie lernen.

Es geht den Autoren in der Süddeutschen Zeitung um mehr als einen „Aristoteles für Manager“, es geht ihnen um einen Kompass zur Orientierung. Fünf Klassiker der Philosophie zeigen, wie gute, sprich wertorientierte Führung aussehen kann: Immanuel Kant, Schöpfer des „Kategorischen Imperativs“: Von ihm können Führungskräfte lernen, sich nicht zu stark von ihren Eigeninteressen leiten zu lassen, sich nicht hinter Entscheidungen anderer zu verschanzen und Mitarbeitern Vertrauen zu schenken.

Extreme vermeiden
John Stuart Mill, der „Vater“ des Utilitarismus, lehrt Manager, herauszufinden, was Geschäftspartner und Mitarbeiter wünschen und bei Enttäuschungen dieser Wünsche Begründungen zu liefern. Aristoteles, im Mittelalter der angesagte „Philosoph“, zeigt, dass ein gutes und glückliches Leben etwas mit Tugend zu tun hat. Und dass sich Tugend im Handeln äußert. Für Manager bedeutet das, sie sollten danach streben, als Vorbilder auch tugendhaft zu sein. Zur Tugendhaftigkeit nach Aristoteles zählt vor allem auch das rechte Maßhalten jenseits der Extreme. Auch das lässt sich praktisch umsetzen.

Streiten will gelernt sein
Hans Jonas geht es um Verantwortung: Der Mensch ist das einzige Wesen, das zur Verantwortung fähig ist. Für Manager ist klar: Nicht wegschauen, Verantwortung abschieben, Sündenböcke finden, sondern hinschauen, sich zuständig fühlen und Verantwortung übernehmen, sind angesagt. Karl Popper, der den „Kritischen Rationalismus entwickelt hat, verdeutlicht Führungskräften, dass es nicht um abstrakte Leitbilder geht, sondern um ganz konkrete Verbesserungen. Dazu ist eine „Streitkultur“ nötig, in der Probleme nicht unter den Teppich gekehrt, sondern offen, aber ohne persönliche Animositäten zur Sprache gebracht werden.

Immer moralisch handeln
Die Rückbesinnung auf einen „moralisch-philosophische Grundwerte“ bringen die Autoren auf den Nenner: Wann immer du handelst, handle moralisch. Ein hoher Anspruch, an dem viele in der Realität immer wieder scheitern. Täglich scheitern. Und der es wert ist, als Anspruch aufrechterhalten zu werden. Letztlich, so die Autoren, zahlt sich ein ethisch korrekter Führungsstil ganz konkret aus – in zufriedenen Geschäftspartnern und Mitarbeitern, die ihr Bestes für das Unternehmen geben. Und mit diesem etwas utilitaristischen Plädoyer liegen die Autoren richtig, wenngleich eher bei John Stuart Mill als bei seinem idealistischen Konterpart Immanuel Kant. Man kann es auch auf die Formel bringen: Wertorientierte Führung schafft Werte – immaterielle wie materielle.

Business by Bytes

Big Business verspricht heute in erster Linie das Geschäft im und via Internet. Amazon, Google und Facebook stehen für das charmante Einsammeln von Milliarden Dollar. In den Köpfen ist der neue Milliardär unter dreißig und kommt vorzugsweise von Hochschulen in Kalifornien. Doch hält …

das Geschäft im Netz, was die Maschen versprechen? Beim Verkaufen gilt das allemal, denn immer mehr Kunden bestellen direkt von Zuhause, und die perfektionierten Werkzeuge beim Onlinemarketing tragen das Ihre dazu bei. Wermutstropfen für die Verkäufer aus den virtuellen Regalen ist die „Umtauscheritis“. Bei Bekleidung und Schuhen beläuft sich die Umtauschquote auf satte 30 Prozent. Bei den errechneten durchschnittlich 20 Euro pro Waren-Retoure wird dieser Trend für die Anbieter immer mehr zum Renditeproblem.

Zwei Bereiche verzeichnen derzeit große Zuwachsmärkte im Onlinemarkt: Lernen und Gesundheit. Schätzungen zufolge bietet allein der Bildungssektor in den nächsten Jahren ein Potential von rund vier Billionen US-Dollar. Das E-Learning gilt als bereits gut etabliert, und auch 3 LINES lädt auf eigenen Plattformen für Vor- und Nachbereitung zum Bildschirmdialog. Für Gesundheitsanwendungen ist das Smartphone wie prädestiniert: In medizintechnischer Ergänzungsaufrüstung zeigt es dem Breitensportler Kontrollen und Empfehlungen, die früher nur Spitzensportler mit eigenen Beraterteams erhielten. Bedürftige und gebrechliche Menschen kann es retten, indem es als Fitness-Armband, vernetzt mit Versorgungseinrichtungen, Ohnmacht oder Stürze meldet.

Fazit: Für eine gute Idee gibt es reichlich Risikokapital, leider häufig mit kurzfristigen Exitstrategien. Ach – und 15 bis 20 Prozent sollte das Engagement schon einbringen.

BÜCHER UND ARTIKEL

Bescheidenheit statt Wissenschaftswahn

Blinder Glaube an mathematische Modelle steht im Fokus des Buches von Sedlacek und Orrell. Unter dem Titel „Bescheidenheit“ stellen die Autoren fast alles in den Kontext eines Glaubens, der als bewiesene Wissenschaft daherkommt. Und zum Glauben gehört nun einmal Demut und damit sollte die Fähigkeit einhergehen, ...

sich bescheiden zu können. „Womöglich bekämen wir eine viel stabilere Wirtschaft, wenn wir mit den ständigen Vorhersagen aufhören würden“, meint Sedlacek in einem der ersten Kapitel. Apropos Kapitel, wer eine wissenschaftliche Abhandlung erwartet, erlebt eine kleine Überraschung. Das Buch ist in Gesprächsform aufgebaut und man folgt einem von Roman Chlupaty geführten Dialog zwischen dem Ökonomen Sedlacek und dem Mathematiker Orrell. Dank dieser Form sind die Aussagen nicht in abstrakte Gleichungen oder Theorien verpackt, sondern sehr verständlich vermittelt. Die Entstehung der Finanzkrise wird in ein Beispiel verpackt, dass vereinfacht, dennoch aber den Sachverhalt ziemlich genau trifft. „Die Zeit vor der Finanzkrise lässt sich vielleicht auch so beschreiben, als hätte jemand plötzlich angefangen, zu schreien: Dort ist ganz gewiss eine Tür, ich habe ein Modell dafür, ich sehe im Dunkeln! Und wir alle wären losgelaufen und dann mit vollem Tempo mit dem Kopf gegen die Wand gerannt.“ Flüssig und dennoch scharf analytisch räumen die beiden Gesprächspartner mit dem Irrglauben auf, es gebe eine durch Wissenschaft begründete Orientierungskonstante. Nach Ansicht Orrells speist sich das Wachstum der Wirtschaft pausenlos aus Quellen, die im Grunde permanent dem Planeten Erde entnommen werden. China bezahlt sein immenses Wachstum mit sehr starker Umweltbelastung, die in ihrem Ausmaß derzeit durch eine einfache Bruttoinlandsprodukt-Rechnung gar nicht abgebildet wird. Darum gegen Ende des Buches auch der Aufruf Sedlaceks: „Befreien wir uns vom Götzendienst der BIP-Statistik! Seien wir bescheiden. Lasst uns damit aufhören, ständig zu versuchen, auf erkünstelte Weise genau zu sein…es ist besser, annähernd genau zu sein, als genau falsch zu liegen.“

Tomás Sedlácek, David Orrell
Bescheidenheit, für eine neue Ökonomie
Hanser-Verlag, 120 Seiten, 12,90 EUR

Anleitung zum Stillhalten

Innovation, Change, Action – die Welt der Management-Literatur ist voller Bewegung. Gefordert wird der handelnde, „pro-aktive“, seine Mitarbeiter motivierende und dabei strategisch denkende Manager. Da ist es vielleicht höchste Zeit, dass ein Plädoyer für das Stillhalten, das Abwarten, das Nicht-Handeln gehalten wird. Holm Friebe, Volkswirt und Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur (ZIA) in Berlin, tut es in seinem Buch „Die Stein-Strategie.

Nicht-Handeln, darauf legt Friebe Wert, bedeutet nicht Faulheit oder Müßiggang. Nicht-Handeln ist eine Kunst, die gelernt sein will. Nachdem die Strategiebücher voller Beispiele aus der Tierwelt sind, von der Mäuse-Strategie bis zum Pinguin-Prinzip, worüber sich Friebe mokiert, wählt er bewusst Steine als „inspirierendes Vorbild“. Friebe: „Der Spur der Steine zu folgen heißt, Eigensinn und Gelassenheit erfolgreich zu kombinieren, den geschmeidigen situativen Wechsel zwischen Beharrlichkeit und Geschehenlassen zu praktizieren.“ Und noch schärfer: „Von den Steinen lernen heißt liegen lernen.“

Stabilität statt Innovation
Holm Friebes amüsantes und kurzweiliges Buch ist eigentlich kein Ratgeber, der sich ausschließlich an Manager richtet, sondern ein Buch für jedermann. Mit Tipps wie man bei Spielen wie „Schere, Stein, Papier“ gewinnt, wie man durch Schweigen und Sich-Rar-Machen – beides sollte nicht übertrieben werden – Beziehungen rettet oder wie man dem täglichen Hamsterrad entgehen kann. Doch gerade auch für Manager lohnt sich die Lektüre, zum Beispiel dort, wo Friebe als Trendforscher dafür eintritt, anstelle des Neuen („Innovation“) das Stabile („Antifragilität“) zu suchen, wo er – durchaus witzig – die „strategische Planung“ in Unternehmen in Frage stellt und sie mit Nassem Taleb, dem Autor von „Der schwarze Schwan“, als „abergläubisches Geschwafel“ brandmarkt.

Den Kunden vor den Kopf stoßen
Dabei wird immer wieder deutlich, dass den Autor die Lust an der Provokation treibt, dass nicht alles wortwörtlich zu verstehen ist, gerade nicht das Schock-Marketing, bei dem es darum geht, die Kunden nicht besonders gut („Der Kunde ist König“) zu behandeln, sondern sie vor den Kopf zu stoßen. Grundsätzlich hält er aber aufrüttelnde Botschaften für den Leser bereit: 1. Die wirklichen „Innovationen“ werden nicht mehr, sondern weniger. 2. In den meisten Fällen ist es besser, nicht „pro-aktiv“ zu handeln, sondern die Ruhe zu bewahren und abzuwarten. 3. Nur ganz selten gibt es wirkliche Quantensprünge („disruptiver Wandel“). Und wenn es sie gibt, lassen sie sich nicht vorhersagen, auch nicht und gerade nicht durch Fachleute.

Die Steine des Death-Valley
Dass Stein-Strategie nicht völlige Bewegungslosigkeit bedeutet, zeigt das von Friebe angeführte Beispiel der „wandernden Steine“ im kalifornischen Death-Valley: Dort legen mehrere Hundert Kilo schwere Felsbrocken weite Strecken zurück und hinterlassen lange Schleifspuren. Warum das so ist, kann niemand sagen. Auch nicht, warum niemand die Steine dabei beobachtet hat. Vielleicht haben die Indianer recht, wenn sie sagen: „Ein bewachter Stein rollt nicht.“

Holm Friebe, Die Stein-Strategie: Von der Kunst, nicht zu handeln
Hanser-Verlag, 216 Seiten, 14,90 EUR.

ENTWICKLUNG UND BEISPIELE

Nicht die Bohne

Um Kaffee ranken sich eine Menge an Volksweisheiten und Vorurteilen: Wasserentzug, schädlich für den Kreislauf, steigern der Nervosität und vieles mehr. Eine Betrachtung verschiedener Studien führt allerdings zu der Erkenntnis, dass nicht alle Bohnen für alle …

die Gesundheit torpedieren. Bei Schwangerschaft ist es wohl ratsam, extremen Kaffeegenuss zu vermeiden, um nicht einer Fehlgeburt Gefahr zu laufen. Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei großer körperlicher Anstrengung Wasser bevorzugen. Der sitzende Büromensch jedoch kann profitieren, denn die mentale Leistungsfähigkeit ist, bei kleinen Schlucken Kaffee über den Tag verteilt, deutlich stimuliert. Aber ruhig Blut, der früher angenommene Flüssigkeitsverlust ist eine Mär. In Studien vorgenommene Messungen haben gezeigt, dass Kaffee dem Körper nicht mehr Wasser raubt, als er ihm zuführt. Auch das Herz schlägt weiter ohne Schaden zu nehmen. Studien mit tausenden Probanden zeigten keinerlei negative Effekte des Kaffeekonsums, solange keine Vorerkrankungen vorlagen. Für Diabetes und Alzheimer gibt es sogar positive Auswirkungen des Kaffeegenusses. Er schützt nachweislich vor Typ-2-Diabetes und senkt das Risiko für Alters-Alzheimer. Bei der Krebsvorbeugung wird der Wirkungsnachweis etwas unübersichtlicher. Stand heute sind die im Kaffee enthaltenen pflanzlichen Antioxidantien gute Wächter für den Krebsschutz, was allerdings experimentell noch nicht als belegt gilt.

Die Annahme, dass Koffein zu Kaffeesucht führt, stimmt ebenfalls nicht. Es gilt als bewiesen, dass Koffein trotz psychoaktiver Wirkung keine Abhängigkeit verursacht. Für Männer scheint überdies Kaffee eine Schutzwirkung vor Parkinson zu haben, wobei es bei Frauen hierzu widersprüchliche Forschungsergebnisse gibt. Wie so oft enthüllt der genaue Blick, dass nicht alle Binsenweisheiten zutreffen. Vor kurzem jedoch ersetzte eine Sekretärin den normalen Kaffee durch entkoffeinierte Bohnen. Keinem fiel es auf. Unisono sagten alle, man habe jedoch gemerkt, dass die Befindlichkeit deutlich besser sei. Das nennt man dann wohl Plazebohneneffekt.

Führung erwartet

Alle sechs Monate liefert das ifaa-Trendbarometer Arbeitswelt Fakten und Zahlen rund um das Arbeitsleben. Jetzt liegen die Ergebnisse der Frühjahrsbefragung des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft von März bis Juni 2013 vor. Spitzenreiter unter den Themen bleibt das Führungsmanagement, gefolgt von der Prozessorganisation und der Arbeitszufriedenheit. Führungsmanagement bleibt auf der Agenda der Unternehmen.

Von 818 Befragten – über die Hälfte stammt aus Unternehmen, die 500 Mitarbeiter und mehr haben – bezeichneten 689 das Thema Führungsmanagement als wichtig oder sehr wichtig. Demgegenüber hat das an zweiter Stelle liegende Thema Prozessorganisation – 682 der Beteiligten schätzten die Bedeutung dieses Themas hoch oder sehr hoch ein – laut der Befragung leicht an Bedeutung eingebüsst, was daran liegen mag, dass die nach der Wirtschafts- und Finanzkrise vollzogenen Prozessverbesserungen anfangen zu wirken. Mit 670 Stimmen liegt die Arbeitszufriedenheit nur knapp hinter dem Führungsmanagement und der Prozessorganisation, allerdings wird das Thema in kleineren Firmen wichtiger genommen als in Konzernen. Die Arbeitszufriedenheit hängt stark mit dem Führungsmanagement zusammen, aber auch mit Gesundheitsschutz, ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitszeitflexibilität und demographischem Wandel – auch diese Punkte finden sich unter den Themen. Die demographische Entwicklung führt dazu, dass das Durchschnittsalter in den Unternehmen wächst. Unternehmen seien dafür sensibilisiert, ihre älteren Mitarbeiter so lange wie möglich fit zu halten, meint der Direktor des Instituts für angewandte Arbeits-wissenschaft, Professor Sascha Stowasser und verweist darauf, dass das Thema „demographischer Wandel“ den höchsten Bedeutungszuwachs erzielt hat.

Der Kreis schließt sich
Am unteren Ende der Skala finden sich die erfolgsabhängige Vergütung und Werksverträge. Erfolgsabhängige Vergütung – hier mag die Diskussion über Bankerboni ebenso Auswirkungen gehabt haben wie die neuesten Erkenntnisse von Psychologen, dass unter den verschiedenen Stimuli auf die Leistung die des Geldes am wenigsten wirkt. Laut Professor Sascha Stowasser hätten die Firmen das Thema Vergütung „im Griff“, was auch die Verhandlungsrunden mit den Gewerkschaften zeigten. Mit Werkverträgen hingegen beschäftigen sich Großunternehmen etwas stärker als kleinere Firmen, für die es sich eher um Neuland handelt. Überraschend wenig werden die verschiedenen Arbeitszeitmodelle genannt, auch wenn das Thema alternsgerechte Arbeitszeiten von 515 der 818 Befragten als wichtig oder sehr wichtig genannt werden. Professor Stowasser prognostiziert eine wachsende Bedeutung gerade des Themas variabler Arbeitszeiten und sieht in zehn Jahren „ganz andere Arbeitszeitmodelle“ als heute auf uns zukommen. Hier schließt sich der Kreis zu den Führungskräften, denn mit variablen Arbeitszeiten stellt sich verstärkt die Frage nach dem Job-Sharing von Führungspositionen. Und: Je variabler die Zeiten, desto wichtiger wird Führungsmanagement in den Firmen.

Zum Schmunzeln

Der Newsletter wurde erstellt mit der redaktionellen Unterstützung von www.beziehungswerk.de.

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