NETZ UND TRENDS

Email vor der Nutzungswende

Google

Seit dreißig Jahren wird sie genutzt, 78% der Deutschen gebrauchen sie und haben, böse gesprochen, per Click abgestimmt, dass Briefkästen weichen. Es mehren sich jedoch die Zeichen, dass dieses Kommunikationswerkzeug ...

... vor einer Nutzungswende steht. Einige Unternehmen rücken bereits von der Email im internen Gebrauch ab. Zu unpraktisch, sie bläht zu sehr die Informationsflut auf, ohne dass dies den Informationsaustausch fördert. Für die direkte Kontaktaufnahme rücken Whatsapp, Telegram, Threema oder andere Messenger in den Fokus. Hier lassen sich Projekt-bezogen Gruppen anlegen, Nachrichten gezielt versenden, somit auch gezielt empfangen. Wer nicht will oder nicht mehr teilnimmt, verschwindet vom Verteiler und Ruhe ist. Stark im Rennen liegt Twitter. Ob privat oder öffentlich, man kann die Tweets überall lesen und beantworten, bequemer sogar als per Email. Ein weiterer Vorteil, man wird von Spam verschont. Immerhin schätzen Kenner, dass mindestens drei viertel aller verschickten Mails Spam sind, manche glauben sogar an 90% Müllmails. Und wer weiß, ob sich nicht auch hier ein Retrotrend abzeichnet. Immerhin haben in den letzten drei Jahren die Absatzzahlen für Schreibmaschinen zugelegt. Sie sind allerdings vorher ins Bodenlose gefallen. Dennoch, auch wer heute durch moderne Unternehmen schlendert, wird in einer Ecke des Kopierraumes meist eine klassische Schreibmaschine finden – für alle Fälle.

Wo ein Wille ist, ist auch eine App

Noisli

Klar, die Überschrift ist dem Wortspiel geschuldet. Genau genommen geht es ums Nichtrauchen mit Hilfe von Apps. Beispielsweise Quit Pro oder Smoke Free heißen diese Anwendungen und ...

... versprechen Beistand und Begleitung beim Vorhaben, mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt sie für iPhone und Android-Geräte und sie sind prima kleine Unterstützer, den Willen auch Weg finden zu lassen. Denn den Willen braucht man zuerst schon, um den Aschenbechern dauerhaft den Rücken zu kehren. Aber ab dann zeigt der Blick auf die App, was man schon geschafft hat. Wieviele Tage man länger lebt, wieviel Geld schon gespart ist, Abnahme der Schlaganfall- und Herzinfarktgefahr in Prozenten und einiges mehr. Eine Auflistung zeigt die Verführungsmomente für den Griff zur Zigarette und auch wievielen Verführungen man dann schon widerstanden hat. Die Rezensionen berichten von Erfolgen aber auch von Rückschlagen bzw. davon, dass es eben nicht funktioniert. Aber diese Palette an pro und contra gibt es auch bei Akupunktur oder Nikotinpflastern oder –tabletten. Wer ein bisschen spielerisch mit seinem Entzug umgehen will und gern die tägliche Erfolgsmeldung liest, dem schadet die App sicher nicht, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. In der Rubrik „Nichtrauchen“ tummeln sich einige Anbieter und die Palette reicht von gratis bis zu 8,99 €.

ERFAHRUNGEN UND ERFOLGE

Gestatten: Vorgesetzter

Home-Office

In der Wirtschaft ist der Kampf um die besten Köpfe voll entbrannt. Vorbei die Zeiten geburtenstarker Jahrgänge, die auf den Arbeitsmarkt drängen und den Unternehmen eine reiche Auswahl lassen. Die Folge: Die Unternehmen müssen attraktiver werden, sich wandeln – und mit ihnen der Führungsstil und die Vorgesetzten ...

... In Zukunft wird das Alpha-Tier, meistens männlich, in manchen Fällen auch weiblich, das vor allem sich selbst gerne zuhört, an der Meinung der Mitarbeiter uninteressiert ist, dafür aber uneingeschränkte Erreichbarkeit verlangt und gerne „per Ordre Mufti“ Überstunden verordnet, immer seltener werden. Der Vorgesetzte von morgen wird sein Ego hinten anstellen, sich zurücknehmen, den Mitarbeitern zuhören, ihnen die Sicherheit bieten, für ihre Ansichten nicht gemaßregelt zu werden. Er wird klare Botschaften senden, seine Mitarbeiter begeistern können und in Krisensituationen die Ruhe bewahren. Mit anderen Worten: Er wird weniger „Chef“ und mehr Führungskraft sein. Das bedeutet immer noch: Er muss Entscheidungen fällen, mitunter auch unpopuläre Entscheidungen. Im Gegensatz zum Alpha-Tier aber begründet er seine Entscheidungen.

War for Talents

Unternehmen, die immer noch auf den traditionellen Chef setzen, werden es in Zukunft immer schwerer haben, den „Kampf um Talente“ (War for Talents) zu bestehen. Denn die jungen Arbeitnehmer sind anspruchsvoll geworden, sie wissen um den Personalmangel in der Wirtschaft. Weniger als die ältere Generation sind sie an materiellen Vorteilen wie dem Festgehalt oder Boni interessiert und stärker an immateriellen Vorteilen wie der „Work-Life-Balance“, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dem selbstbestimmten Arbeiten und Vorgesetzten, die ihnen Raum für Entscheidungen geben. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, ermittelt doch das Gallup Institut seit 30 Jahren, dass 80 Prozent der Beschäftigten unzufrieden mit ihrem Job sind und dass ein schlechtes Verhältnis zum Vorgesetzten der häufigste Grund für Kündigungen ist. Der formellen Kündigung geht dabei oft die innere Kündigung voraus. Robert Sutton, Professor an der renommierten Stanford-Universität, schreibt dazu: „Die direkten Vorgesetzten haben weit mehr Einfluss auf das Engagement und die Leistung von Mitarbeitern als der Fakt, ob ihre Unternehmen als großartige oder miserable Arbeitgeber bewertet werden.“

Unternehmensbürger statt Beschäftigter

Dennoch hängt beides zusammen – eine gute Führungskultur und die Attraktivität als Arbeitgeber. „Unternehmen müssen demokratischer werden“, meint Thomas Sattelberger, langjähriger Vorstand bei Lufthansa, Conti und Telekom und Personaler. Er spricht von „Unternehmensbürgern“, die in ihrer Firma wie im demokratischen Staat Rechte einfordern und mitentscheiden wollen. Seine Lösungsvorschläge: Flache Hierarchien, Pluralismus und Souveränität. Vielleicht kann man mit einer neuen, mehr auf Beteiligung setzenden Führungskultur nicht nur attraktiver für potentielle Bewerber werden, sondern auch jene 80 Prozent Unzufriedenen in den Unternehmen erreichen.

Fremdsprachenkenntnisse – aber richtig!

Vertrauen

Jeder Dritte vermutet bei sich Defizite bei seinen Fremdsprachenkenntnissen. Oft sind damit auch Hürden verbunden, im Job weiterzukommen. Ganz abgesehen davon, dass eingeschränkte Ausdrucksstärke auch auf die Selbstsicherheit Auswirkungen hat. Allerdings sei auch vor ...

... Selbstüberschätzung gewarnt. Die Tücke lauert oftmals im Detail und in Fallen sprachlich-kultureller Feinheiten ist man schnell hineingetappt. Unter dem Eintrag „Falscher Freund“ findet man in Wikipedia Beispiele von, teilweise lustigen, Verwechslungen im sprachlichen Alltag, nicht nur aus dem Englischen. In unseren Breitengraden dominiert sicherlich das Englische. Aber auch hier Achtung: es gibt einige Unterschiede zwischen britischem Englisch und amerikanischem Englisch. Grob gilt die Faustregel, dass im europäischen Raum die britische Variante zum Einsatz kommt. Im Nahen Osten oder Mittlerem Westen dominiert das amerikanische Englisch. Der dorthin entsandte Manager oder Unterhändler sollte wissen, welche Redewendung wo geläufig ist. Besonders der amerikanische Gesprächspartner versteht nur „Bahnhof“, wenn ihn eine britische Redewendung in der Verhandlung weiterbringen soll. Und nebenbei bemerkt, viele haben auch schon in der eigenen Sprache mitbekommen, dass es kaum etwas Peinlicheres gibt, als falsche Begrifflichkeiten im Brustton der Überzeugung.

Die nachfolgende Zusammenstellung ist einer Auflistung in Wikipedia entnommen.

ENTWICKLUNG UND BEISPIELE

Schwieriges Selbstmarketing

RoboWeb

Für den Erfolg im Job ist oft die Fähigkeit zum Selbstmarketing von Nöten. Und der Mut, sich auf anspruchsvolle Stellen zu bewerben. Damit haben Frauen nicht selten eher Probleme als Männer. Untersuchungen zeigen, dass viele Stellenanzeigen Frauen abschrecken und nicht zu einer Bewerbung motivieren ...

... Besonders abschreckend wirken auf viele Frauen Wörter wie „führungsstark, durchsetzungsstark, offensiv“, die von ihnen als männliche Eigenschaften angesehen werden. Die Folge: Qualifizierte Frauen bewerben sich erst gar nicht auf die so ausgeschriebenen Stellen, und den Unternehmen entgehen damit viele Talente. Der Neigung, sich als nicht ausreichend qualifiziert anzusehen, entspricht auch das so genannte „Hochstapler-Syndrom“: Die davon Betroffenen glauben nicht, ihren Erfolg durch Leistung verdient zu haben. Unter dem Hochstapler-Syndrom leiden mehr Frauen als Männer.

Eigenlob stinkt?
Anders als Frauen neigen viele Männer eher dazu, ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Die Folge: Sie bewerben sich auch auf Stellen, für die sie möglicherweise nicht qualifiziert sind. Auch fühlen sie sich von Anforderungen, die von den Frauen als eher weiblich eingestuft werden – Beispiele wären „kontaktfreudig“, „engagiert“ oder „verantwortungsvoll“ –, nicht abgeschreckt. In den Bewerbungsgesprächen haben sie weniger Schwierigkeiten, ihre Fähigkeiten anzupreisen. Das belegt eine Untersuchung der Columbia Business School und der Kellogg School of Management: Die Forscher fragten, wie Arbeitgeber bei der Besetzung einer Wissenschaftlerstelle vorgehen. War nur das Geschlecht des Bewerbers bekannt, kamen Männer zwei Mal öfter als Frauen zum Zug. Dasselbe Ergebnis zeigte sich in Bewerbungsgesprächen, in denen die Bewerber sich ihrer Talente rühmen konnten. Ging es aber um tatsächliche Fähigkeiten, schnitten Frauen sehr viel besser ab.

Lamentieren reicht nicht
Was also können die Unternehmen tun, um die Zahl qualifizierter Bewerbungen zu erhöhen? Klagen, dass sich zu wenig Frauen bewerben, reicht offensichtlich nicht. In vielen Fällen hilft bereits die Sprache: Abschreckende, eindeutig als männlich qualifizierte Wörter meiden. Statt „Projektleiter (m/w)“ lieber „Projektleiter/in“ schreiben. Fachleute empfehlen zudem ein strukturiertes Verfahren mit anonymer Bewerbung und standardisierten Fragen im Bewerbungsgespräch.

Bestes Aphrodisiakum

Jahrmarkt der Eitelkeiten?

Macht, so befand der ehemalige US-Außenminister und Sicherheitsberater des Präsidenten, Henry Kissinger, sei das beste Aphrodisiakum. In der Tat: Macht macht attraktiv und sexy. Um die Freundschaft der Mächtigen buhlen viele Menschen, Männer und Frauen. Doch die Macht hat auch ihre Schattenseiten ...

... In J. R. R. Tolkiens Trilogie „Der Herr der Ringe“ findet sich eine besonders erbärmliche Gestalt namens Gollum. Gollum war früher einmal ein Hobbit namens Smeagol, der durch den Besitz des Ringes zu einer tückischen, raffgierigen, auch äußerlich abstoßenden Kreatur wurde, die nur einen Gedanken hatte – den Ring zu besitzen bzw. sich in wieder anzueignen. Viele Literaturwissenschaftler sehen in dem Ring eine Parabel für die Macht, eine Macht, die ihren Träger ebenfalls deformiert.

Absturz in die Machtlosigkeit?
Tatsächlich gehen von der Macht Gefahren aus – für die Mächtigen wie für die Machtlosen. Fast immer isoliert die Macht ihren Träger. Untergebene wagen nicht dem Chef schlechte Nachrichten zu überbringen. Egal ob in Politik oder in der Wirtschaft sind die Folgen geschönter Nachrichten immer mehr oder weniger schädlich, auch für den Träger der Macht. So für den CEO oder Geschäftsführer, der sich plötzlich mit dem Abspringen eines großen Kunden oder mit Verzögerungen beim Launch eines neuen Produkts konfrontiert sieht. Manchmal führen die schlechten Ergebnisse direkt in die Machtlosigkeit, nämlich zum Verlust des Jobs. Der Verlust der Macht, das Abgleiten in die Machtlosigkeit, wird von den wenigsten gut gemeistert, denn Machtlosigkeit ist mit dem Verschwinden der Insignien der Macht verbunden, auch mit dem Verschwinden der machtbedingten Attraktivität. Für Männer ist daher das Verschwinden der Macht womöglich ein größeres Problem als für Frauen.

„Die Macht verschleißt die Machtlosen“
Im Deutschen hat das Wort „Macht“ einen schlechten Beigeschmack. In ihm schwingt nicht selten der Gegensatz von „Macht und Geist“ mit. Macht klingt im Deutschen immer auch aggressiv, brutal, rücksichtslos und egoistisch. Anders im Englischen: Das Wort „Power“ steht auch für Kraft und Gestaltungsfähigkeit, beides positive Begriffe. Und tatsächlich lässt sich keine Welt ohne Macht denken, denn Macht bedeutet auch Entwicklung, Fortschritt und die Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen. Es kommt also darauf an, wie man mit der Macht umgeht. Am besten wie mit einem geliehenen Gegenstand, den man irgendwann wieder abgeben muss. Ein kluger Umgang mit der Macht führt zu Autorität, die besser als die Macht ist, da man sie, wenn einmal erworben, schwieriger verlieren kann. Und die, anders als die Macht, zu überzeugen vermag. „Die Macht verschleißt die Machtlosen“, sagte der italienische Politiker Giulio Andreotti. Doch sie kann Mächtige wie Machtlose verschleißen. Es kommt auf den Umgang mit ihr an.

BÜCHER UND ARTIKEL

Prosumenten und Nullkosten

Magier

Der Kapitalismus geht seinem Ende entgegen, lautet die zentrale These des amerikanischen Ökonomen, Publizisten und Futurologen Jeremy Rifkin. In seinem Buch „Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ beschreibt Rifkin, warum sich der Kapitalismus auf dem Rückzug befindet und dieser Rückzug unaufhaltsam ist ...

... Er habe sich zu Tode gesiegt, so die Quintessenz des Bestseller-Autors. Nach der ersten großen Wirtschaftsrevolution der frühen Neuzeit, die die Marktwirtschaft schuf, und der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts, die den Kapitalismus ins Leben rief, befinden wir uns nach Rifkin in der dritten großen wirtschaftlichen Umwälzung. Mit der Entwicklung in Richtung Null-Grenzkosten in der Produktion von Gütern – bei den Grenzkosten handelt es sich um die Kosten, die durch die Produktion zusätzlicher Mengeneinheiten entstehen – wandele sich die Gesellschaft von einer Mangelgesellschaft in eine Überflussgesellschaft, womit auch das entscheidende Paradigma des Kapitalismus entfalle.

Das Internet der Dinge
An die Stelle des Konsumenten tritt der „Prosument“, der selbst herstellt, was er benötigt. Dies dekliniert Rifkin durch von der Güterproduktion über 3-D-Drucker über die Bildung – Stichwort Crowdsourcing – bis hin zur Energiegewinnung. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem „Internet der Dinge“ zu, einem riesigen Steuerungsmechanismus von „intelligenten, vernetzten Gegenständen“, die fortwährend Informationen liefern – etwa über den Energieverbrauch. Das Internet der Dinge führt zu einer rationaleren, weniger verschwenderischen Verteilung von Ressourcen, so Rifkin.

Sozial- statt Marktkapital
Anders als Vordenker wie Marx oder Engels, die ebenfalls das Ende des Kapitalismus prophezeiten, ist Rifkin kein Gegner des Kapitalismus. So beschreibt er am Ende seines Buchs einfühlsam und mit großer Sympathie den Weg seines Vaters, der nach einer kurzen Zwischenstation als Schauspieler als Unternehmer in der Plastikindustrie arbeitete. Dem Unternehmer der Zukunft aber ist derjenige der „kollaborativen Commons“, dem Lebensqualität wichtiger ist als finanzielle Interessen, der Sozialkapital mehr schätzt als Marktkapital, dem es weniger auf Eigentum als auf Zugang zu Ressourcen ankommt, weniger auf Besitzen denn auf Teilen, der die Natur nicht ausbeutet, sondern auf Nachhaltigkeit bedacht ist, der weniger utilitaristisch und stärker empathisch denkt. Dabei ist Rifkin immer verständlich in seiner Sprache, klar in seinen Aussagen und logisch in seinen Schlussfolgerungen. Vielleicht kann man etwas lächeln über die Begeisterung, mit der der Autor die schöne, neue Welt einläutet. Karl Marx, der ähnlich wie Rifkin, aber aus anderen Gründen, geglaubt hatte, der Kapitalismus siege sich zu Tode, hätte möglicherweise seine Freude an dem selbst bestimmten, nicht „entfremdeten“ Prosumenten der Zukunft gehabt.


Jeremy Rifkin, Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus, Campus Verlag, 525 Seiten, 27,00 EUR.

Die Insel der Pinguine

Reiche reicher, Arme arm

Die Insel der Pinguine ist ein Eisberg. Und wenn der schmilzt , dann kann „Das Pinguin-Prinzip“ zur Rettung führen. In seiner Fabel erklärt John Kotter anschaulich und einfach wie Veränderung zum Erfolg führt und wie sich in acht Schritten ...

... jeder und jedes Unternehmen den Herausforderungen zur Veränderung erfolgreich stellen kann. Das Büchlein lässt sich bei seiner großen Schrift und seiner einfachen Diktion bequem an einem Nachmittag durchlesen. Wortwahl und Illustration muten an wie ein Kinderbuch. Inhaltlich bietet Kotter da schon mehr, wenngleich man nach dem Lesen auch nicht unbedingt bahnbrechende Erkenntnisse im Change Management gesammelt hat. Die Anstösse sind hilfreich. Die Pinguine Fred, Alice, Louis, Buddy, der Professor und NoNo sind Typisierungen von Menschen, denen man durchaus im Alltag begegnet und bei denen Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, um Widerstand gegen Veränderungen zu überwinden. Scheinbar unermessliche Hindernisse werden durch Teamgeist und entschlossenes Handeln gemeistert. All dies ist nicht neu, führt aber wieder vor Augen, dass eben auch eine lange Reise mit dem ersten kleinen Schritt beginnt. Der französische Literatur-Nobelpreisträger Anatole France nutze in seinem 1908 erschienen Roman „Die Insel der Pinguine“ übrigens auch ein fiktives Pinguinien, um in einem sarkastische Abriss die französische Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart zu spiegeln.

Über den Link http://das-pinguin-prinzip.com/dieachtschritte/schritt8.html lassen sich die acht Schritte der Veränderung mit Lernkarten nachvollziehen.

John Kotter, Das Pinguin-Prinzip. Droemer Verlag, 157 Seiten, 12,99 EUR.

DATEN UND AKTUELLES

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Zum Schmunzeln

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