NETZ UND TRENDS

Und weiter geht es: Email durch Verschlüsselung

e-mail

Sicheres Senden findet wohl immer mehr Anwender. Diesem Wunsch folgen die Provider. Sie bieten den rund 30 Millionen Email-Nutzern Lösungen, ihre Post vor neugierigen Blicken wie beispielsweise der NSA zu schützen. Es ist auch für die User kostenloser Mail Konten deutlich einfacher …

… geworden, mit PGP eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einzusetzen. Die Betreiber der Mail-Server verfügen nicht über die Schlüssel und können folglich die Inhalte auch nicht entziffern. Mit GMX und Web.de verschickte Mails werden dadurch sicherer – allerdings nur, wenn man als Kunde auch aktiv die PGP-Verschlüsselung nutzt. Ganz ohne Aufwand geht es jedoch nicht: Wer die PGP-Verschlüsselung nutzen möchte, muss mit Chrome oder Firefox surfen oder die Mail-Apps von GMX oder Web.de benutzen. Dennoch ist die Bedienung einfach. Um einen Schlüssel zu generieren, gibt man ein Passwort ein. Das ist nur einmal erforderlich, beim Einrichten. Ein Schlüssel landet bei 1&1, doch nur aus Gründen der Bequemlichkeit, damit der Schlüssel auf andere Geräte übertragen werden kann. Der Provider selbst kann mit dem Schlüssel allein nichts anfangen. PGP heisst „Pretty Good Privacy“ und wurde im letzten Newsletter vorgestellt. PGP benutzt ein sogenanntes Public Key Verfahren, in dem es ein eindeutig zugeordnetes Schlüsselpaar gibt.

U2F für sicheres Login

Speicherstick

Hört sich schon kryptisch an, die U2F-Methode. Die tut aber was und will nicht nur spielen. Ausgeschaltet wird das verbreitete Übel, Benutzernamen und Passwörter auszuspähen oder abzuphishen. Zum üblichen Login wird noch ein …

… Code eingegeben. Das mag auf den ersten Blick aufwändiger erscheinen, ist aber durch die relativ neue Anwendung „Universal Second Factor“ (U2F) praktikabel. Hier nutzt man einen kleinen Schlüssel, den man auf eine USB-Buchse steckt. Der Schlüssel generiert den erforderlichen Code, um sich bei dem jeweiligen Online-Dienst anzumelden. Benutzername und Passwort werden durch den Code ergänzt. Google und sein Browser Google Chrome unterstützen U2F schon etwas länger. Neuerdings lassen sich auch die eigenen Dropbox-Daten mit U2F absichern. Dropbox setzt wie Google auf die Public-Key-Infrastruktur der FIDO Alliance. Hier müssen gar keine Codes mehr eingetippt werden, der USB-Stick ist der Schlüssel. Solche Sticks gibt es in unterschiedlichen Arten. Die einfacheren bekommt man schon für unter 20 Euro bei Onlinehändlern. Zu FIDO findet man bei Wikipedia: „Die nichtkommerzielle FIDO-Allianz (FIDO = Fast IDentity Online ‚schnelle Identität bei digitalen Verbindungen‘) wurde im Juli 2012 ins Leben gerufen und im Februar 2013 offiziell gegründet, um zusammen mit vielen verschiedenen Unternehmen offene und lizenzfreie Industriestandards für die weltweite Authentifizierung im Internet zu entwickeln.“

ERFAHRUNGEN UND ERFOLGE

Keinen Bock auf Boss

Entscheidungsgewalt

Aufstieg im Unternehmen, Führungsposition und Entscheidungsgewalt bezeichnen oftmals die Zielvorstellungen der Mitarbeiter. Aber nicht jeden drängt es auf den Chefsessel. Einige landen auch frustriert ...

... als Chef wider Willen bei der inneren Kündigung. Ursache hierfür sind häufig Umstrukturierungen, Verschmelzungen oder einfach ein veränderter Kollegen- und Mitarbeiterkreis. Ist dann die Führungsposition schon eingenommen, wird der Rückschritt schwierig. Dies gelingt nur, wenn eine Unternehmenskultur implementiert ist, die das Abgeben einer Führungsposition nicht als Versagen ansieht. Auch der eigene Umgang mit dem Abgang birgt so einige Tücken. Es bedarf eines ausgeprägten Selbtsbewußtseins, den Verzicht oder die Abgabe der Führungsposition so zu deuten, dass man sich nicht als Verlierer sieht und damit die Frustrationsspirale noch weiter abwärts driftet. Die Tatsache, dass man sich als Chef falsch fühlt, heisst ja lange nicht, dass man in wohlgefühlter anderer Verwendung kein wertvoller Mitarbeiter für das Unternehmen wäre. Dies abzustimmen ist allemal sinnvoll, da sonst ein Wechsel in ein anderes Unternehmen erfolgt und damit ein guter Mitarbeiter entzogen ist. Die Alternative wäre zum Beispiel der Aufbau von Fachlaufbahnen, die parallel zur Führungslaufbahn existieren und für Reputation und Karrierebeurteilung einen ähnlichen Stellenwert geben. Geeignete Unternehmenskultur, Personalentwicklung und Führungsvorgaben sind Instrumente, um die oben beschriebenen Entwicklungen zu kanalisieren und in einen unternehmerischen Vorteil umzuprägen.

Oralsex und Lügen

Pinocchio

Achtung bei der Einleitung mit der wörtlichen Wahrheit, sie dient oftmals zur Verschleierung einer Lüge. Vorsicht sei auch geboten beim häufigen Anfassen der Nase, eine blutige Verschleierungstaktik kann hier zugrunde liegen. Wie erkennt man die Lüge? Sagen wir es mal so, ...

26 mal die Nase kratzen bedeutet, dass man Oralsex hatte, dies aber nicht zugeben will. Lügen? Nase? Genau, das kennen wir ja schon aus der Geschichte mit Pinocchio. Eine Art Pinocchio-Effekt wollen die Psychiater Alan Hirsch und Charles Wolf von der „Smell and Taste Foundation“ der Universität Illinois in Chicago entdeckt haben. Sie glauben, dass beim Lügen Hormone freigesetzt werden, die unter anderem auch den Blutfluss in der Nase verstärken und das Riechorgan um Millimeterbruchteile verlängern können. Wer lügt, fasse sich deshalb sehr häufig an die Nase, wie (nun die Auflösung der vollmundigen Behauptung oben) etwa Bill Clinton, der sich 26-mal an der Nase kratzte, als er (wahrheitswidrig) berichtete, mit Monika Lewinsky keine Affäre gehabt zu haben.

Lügenspezialisten, wie etwa Geheimdienstler oder Menschen, die an Aphasie (Sprachverlust) leiden, können die kleinen Mikrozeichen erkennen und deuten. Dies wiederum gilt nicht unbedingt für Gehörlose, die sich mittels Gebärdensprache unterhalten. Diese Sprache ist wie jede andere auch, so dass bei der Konzentration auf Mimik und Gestik leicht Lügen-entlarvende Mikrozeichen übersehen werden. Es gibt sie also, diese Zeichen. Ausladende Gebärden oder ausführliche Geschichten mit komplizierten Begriffen sind Lügenmarker. Schwindler fixieren ihren Gegenüber gern. Falsch: In normalen Situationen kommt es immer wieder vor, dass sich Gesprächspartner voneinander abwenden, um sich auf neue Gedanken oder Themen zu konzentrieren. Schwieriger wird der Lügencheck schon am Telefon, da Mimik, Geste und Augenblick wegfallen. Hier bringen wohl israelische Spezialisten die Lösung. Sie überführen die Geschichtenerzähler anhand ihrer Sprachmelodie. Eine ausgeklügelte Software filtert die sprachmusikalischen Dissonanzen heraus, die dann als auditive Mikrozeichen auf die Unwahrheit verweisen. Der Wahrheit lässt sich also mannigfaltig auf die Spur kommen. Doch so mancher wahrt seinen Seelenfrieden dadurch, dass er eben nicht immer alles wissen will.

ENTWICKLUNG UND BEISPIELE

Quatsch nicht, pack an

Holzpuppe

So könnte die Definition für Pragmatismus lauten, wenn wir ähnlich wie die Franzosen ein Wörterbuch (Dictionnaire des Argots) pflegten, das ursprünglich eine Begriffssammlung der Geheimsprache von Bettlern und Gaunern im Mittelalter war. Im Zeitalter Wikipedias bemühen wir mal das betagt, staubige Fremdwörterbuch des Duden Verlages ...

... und lesen: „Pragmatismus , philosophische Lehre, die im Handeln das Wesen des Menschen erblickt u. Wert u. Unwert des Denkens danach bemisst.“ Das liest sich bei Wikipedia blumiger und neuzeitlicher, meint aber dasselbe. Trümmerfrauen sind in aller Regel pragmatisch, Vertretern von Ideologien und Heilslehren gesteht man das weniger zu. Hier geht es fast immer darum, den einzig wahren Weg aufzuzeigen und alle Beteiligten unter dieses kleinste gemeinsame Vielfache zu subsumieren. Unbestritten ist Pragmatismus das, was in Unternehmen und Management gehört. Mit Ideen, mit Visionen aber eben ohne Ideologie. Pragmatismus funktioniert über Kommunikation und Absprachen. Er folgt der Devise, dass gut ist, was funktioniert. Es ist hinderlich, wenn man sich im Geschäftsleben an feste, starre Ideologien bindet. Es gilt, zu improvisieren, um die Vielzahl an Problemen zu lösen. Unternehmer sind in der Regel keine Weltverbesserer. Aber sie geben sich eben nicht damit zufrieden, dass die Welt nicht ihrer Vorstellung entspricht. Sie machen aus dem, was sie vorfinden, das Beste. Wohlgemerkt, für ihr Leben, ihr Unternehmen. Vielleicht auch für die Anderen. Aber sie müssen zuallererst anpacken.

Wer sucht, der arbeitet nicht

Ordnungsprinzip

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen, ist als Maxime im Büroalltag geeignet. Fokussierung, Effizienz und Geschwindigkeit werden so verbessert. Das behaupten zumindest die Anwender des Systems 5S. 1991 erfand ...

... Takashi Osada dieses Ordnungsprinzip. Der damalige Toyota-Chef setzte das System zunächst in der Produktion ein und implementierte es später auch in den Büros. Als Wendelin Wiedeking im August 1993 Vorstandschef von Porsche wurde, übernahm er unter anderem Osadas Reformen und steigerte damit den Börsenwert Porsches von 300 Millionen Euro auf rund 25 Milliarden Euro im Jahr 2007. Aus der Lean Production ist heute das Lean Office geworden. Wer so arbeitet, muss nicht suchen, spart Wege, kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und erledigt seine Arbeit schneller. In den Büros sind die Widerstände wohl deutlich größer als in den Fabrikhallen, wo die Ideen hinter 5S sofort kapiert werden. Ins Deutsche übertragen bedeutet 5S: Sortieren, Systematisieren, Sauberkeit, Standardisieren und Selbstdisziplin. Etwa ein Jahr lang dauert die Einführung und Anwendung über alle fünf Prozeßstufen. Ab dann entfällt die Ableitung: Wer sucht, der arbeitet nicht. Etwas lässt sich ziemlich schnell und leicht nachvollziehen. Wer einmal bei einem Umzug entrümpelt hat, weiß, dass oft keines der entsorgten Dinge vermisst wird. Das, was aus vermeintlichem Bedarf in den neuen Keller gepackt wird, verschwindet 20 Jahre später im Sperrmüll – entweder bei einem neuen Umzug oder durch die Erben.

BÜCHER UND ARTIKEL

Die Erde ist eine Scheibe?

Die Erde ist eine Scheibe?

Natürlich nicht. Oder etwa doch? Yves Bossard zeigt mit seinen philosophischen Gedankenspielen wunderbare Überlegungen auf, die große Philosophen angestellt haben. Als Nebeneffekt lernt der Leser unterhaltsam und spielerisch Inhalte und Geschichte ...

... der Philosophie kennen. Die Aneinanderreihung der Themen macht deutlich, wie aktuell verschiedene „alte“ Philosophen heute noch sind. Damit begnügt sich Bossard aber nicht. Es geht ihm weniger darum, wer hat was wann gesagt. Ihm geht es um die Möglichkeiten des Denkens und auch um das Anregen zum Denken. Die Zeitachse dient ihm nicht als Orientierungsfaden, sie ist ein eigenes Thema, das er an Beispielen berühmter Vordenker in den Kontext von Philosophie, Physik und Paradoxie stellt. Yves Bossart, geboren 1983, hat in Luzern, Zürich und Heidelberg Philosophie studiert und in Berlin an der Humboldt-Universität über „Ästhetik nach Wittgenstein“ promoviert. Er ist sozusagen das Schweizer Pendant zu Richard Precht, dessen erster Band einer Geschichte der Philosophie in diesen Tagen auf den Markt kommt.

Unter anderem Glück, Erkenntnis, Moral und das eigene Ich überschreiben die Kapitel, in denen Gedankenexperimente vorgestellt werden, die berühmte Fragestellungen als Ausgangspunkt haben. Platons Höhlengleichnis findet sich ebenso wie Blaise Pascals Wette zum Gottesbeweis. Die Kunst dieses kompakten Büchleins besteht darin, dass es viel verdichtet vermittelt. Dabei hält sich der Autor zurück, in dem er Meinungen und Axiome vorstellt und nicht interpretiert. Er schliesst sich der jeweiligen Fragestellung an, kitzelt das Leserdenken und lässt diesem dann die Freiheit, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Wer will, kann eben auch heute noch glauben, dass die Erde eine Scheibe sei.


Yves Bossard, Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern: Philosophische Gedankenspiele, Blessing Verlag, 254 Seiten, 19,99 €

Schnäppchenjägern und Verlustaversive

Der unvernünftige Kunde

Der homo oeconomicus, der rein nach wirtschaftlichem Nutzenkalkül denkende und handelnde Mensch, ist tot, befinden Florian Bauer und Hardy Koth in ihrem Buch „Der unvernünftige Kunde“. ...

... Eigentlich diente der homo oeconomicus ohnehin nur zum Modellieren perfekt funktionierender Märkte, doch irgendwann schlich er sich in die Marketingabteilungen der Firmen ein. Mit verheerenden Konsequenzen, so die beiden Gründer und Vorstände des Beratungsunternehmens Vocatus, denn der Kunde handelt nicht rational, nicht nutzenmaximierend, sondern höchst irrational und sprunghaft. Um der Ungewissheit über Kundenentscheidungen zu entgehen, sollten die Unternehmen daher auf die Erkenntnisse der Verhaltensökonomik, neudeutsch Behavioral Economics, zurückgreifen, die sich seit den 1960er Jahren u. a. mit Kaufentscheidungen beschäftigt. Eine Erkenntnis lautet etwa, dass Menschen ungern Entscheidungen treffen, womit sich ein Paradox of Choice ergibt: „Menschen wollen zwar viele Optionen, können sich aber nicht entscheiden, wenn es keine klar zu präferierende Option gibt.“ Anders formuliert: Der Mobilfunkanbieter tut gut daran, den Tarifdschungel von ganz ähnlich klingenden und leicht zu verwechselnden Tarifen zurückzustutzen statt neue Tarife hinzuzufügen. Und er tut gut daran, dem Kunden Entscheidungshilfen an die Hand zu geben. Diese müssen ganz unterschiedlich sein, schließlich lassen sich nach der Verhaltensökonomik fünf Kundentypen ausmachen – Schnäppchenjäger, Verlustaversive, Gewohnheitskäufer, gleichgültige- und preisbereite Käufer. Um alles noch komplizierter zu machen, müssen bei Kaufentscheidungen in Unternehmen die verschiedenen Personengruppen berücksichtigt werden, die an Kaufentscheidungen beteiligt sind. Dabei sind Kaufentscheidungen in Unternehmen keineswegs besser, sprich rationaler, als die von Privatpersonen, wie die Autoren mehrfach betonen. Im Gegenteil: Falsche Incentives führen hier zu noch schlechteren Entscheidungen als bei Privatpersonen. Und wer sich als Unternehmen bei Marketing und Verkauf nicht auf sein Bauchgefühl – oder auf den homo oeconomicus – verlassen will, tut gut daran, einen Dienstleister einzusetzen, der auf der Basis der Verhaltensökonomik Konzepte und Rezepte erarbeitet. Im letzten Kapitel erzählen Bauer und Koth Erfolgsgeschichten – vom Reiseveranstalter mit einem verbesserten Suchportal bis zur Markenrepositionierung eines Mobilfunkanbieters. Natürlich ist es PR in eigener Sache, trotzdem aber – auch im Hinblick auf eine klare, verständliche Sprache der beiden Autoren, die weitgehend auf Fachchinesisch verzichtet – lesenswert.

Florian Bauer und Hardy Koth, Der unvernünftige Kunde. Mit Behavioral Economics irrationale Entscheidungen verstehen und beeinflussen. Redline Verlag, 208 Seiten, 24,99 €

 

DATEN UND AKTUELLES

Öffentliche Trainings

Unser nächstes öffentliches Managementtraining
"WANDEL-MACHT-MUT"
findet an den folgenden Terminen statt:

Unser nächstes öffentliches Vertriebstraining
"AKQUIRIEREN-VERHANDELN-ABSCHLIEßEN"
findet an den folgenden Terminen statt:

KARRIKATUR

Zum Schmunzeln

Zum Schmunzeln

Der Newsletter wurde erstellt mit der redaktionellen Unterstützung von www.beziehungswerk.de.

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#7 {main}